changeways entwickelt mit Virtual Reality das Training der Zukunft

Realistische Trainings sind das A und O, um Fähigkeiten in Verkauf und Beratung zu optimieren. Realistisch kann dabei auch bedeuten: „Virtual Reality“, abgekürzt VR. Die Technik mit den markanten Brillen steht für virtuelle Welten, die entweder komplett am Rechner erzeugt werden (jeder „Gamer“kennt das), oder bei denen es sich um digitale Abbilder der Realität handelt (erzeugt zum Beispiel mittels Foto- oder Videoaufnahmen). Die Möglichkeiten sind enorm und werden zunehmend auch in wirtschaftlichen Zusammenhängen genutzt. „Wir sehen darin mehr als einen aktuellen Trend“, sagt changeways-Geschäftsführer Thomas Dierkes. Deswegen setzt das Willicher Unternehmen seit kurzem auch VR-Brillen bei seinen Trainings ein. Dierkes: „Wir wollen unsere Vorreiterrolle in Sachen Soft Skills weiter ausbauen.“

Um die Umgebung für die Teilnehmer so realistisch wie möglich zu gestalten, können die Auftraggeber-Firmen sogar entsprechende CAD-Daten einreichen: Vom Baumarkt bis zum Autohaus lässt sich alles digital nachbilden. Verkaufsgespräche über Bohrmaschine X oder Elektroauto Y finden somit in gewohnter Umgebung statt.

Die Vorteile liegen auf der Hand: „Auch wenn VR aus unserer Sicht niemals das analoge Training in Form von Präsenzveranstaltungen komplett ersetzen kann, hilft die Technik, Zeit und Kosten zu sparen“, erklärt Thomas Dierkes. Ein zweitägiges Vor-Ort-Seminar kann so auf nur einen Tag verkürzt werden. Das Resultat sind weniger Fehltage und weniger Hotelübernachtungen.

Die Unternehmen brauchen sich um nichts zu kümmern: Die erforderliche Hardware sowie die Online-Plattform (durch Absicherung durch Zugangscodes nur für Befugte zu betreten) stellt changeways. Weil der „Virtual Reality“-Part zuerst kommt, wissen die Trainer, was der Teilnehmer bereits gut macht und wo seine Schwächen liegen. Wie stand der Kandidat zum Käufer, hat er unnötige Füllwörter benutzt? „Daran können wir dann gemeinsam im anschließenden analogen Training arbeiten“, sagt Thomas Dierkes. Digital trainiert werden kann theoretisch 24 Stunden, an sieben Tagen die Woche.

Ein weiterer, nicht zu unterschätzender Vorteil: VR ist zwar weitaus mehr als Spielerei. Doch ein spielerisches Element ist durchaus vorhanden. Dadurch wirkt diese neue Lernmethode attraktiv und macht Lust, sie immer wieder auszuprobieren und sich mit ihrer Hilfe zu verbessern. „Und wer will, kann in den Pausen ja auch mal ein Game ausprobieren…“, so Thomas Dierkes.